
DIE SCHACHSPIELERIN In einem kleinen idyllischen Dorf auf Korsika
besteht das Leben der stillen Hélène (Sandrine Bonnaire) aus
einer Reihe von sich ähnelnden Tagen. Sie arbeitet als Zimmermädchen
in einem Hotel und wirkt mit ihrer Ehe, ihrem Mann (Francis Renaud) und
ihrer fünfzehnjährigen Tochter Lisa (Alexandra Gentil) glücklich.
Ihr bescheidenes Leben scheint vielleicht etwas monoton, aber es verläuft
in geordneten Bahnen von vermeintlicher Zufriedenheit.
Alles ändert sich, als sie beim Putzen ein junges verführerisches Paar beobachtet, das auf einer der Hotelterrassen Schach spielt. Hélène fühlt sich sofort von diesem geheimnisvollen Spiel angezogen, hinter dem sich für sie eine aufregende Welt verbirgt. Ihr Mann hält gar nichts davon, ihm ist die neue Passion seiner Frau eher peinlich, und will sie wieder davon abbringen. Im Dorf tuschelt man bereits über sie.
Doch Hélène beschäftigt sich heimlich weiter damit und findet in dem kauzigen Dr. Kröger (Kevin Kline), dessen Haushalt sie in Ordnung hält, einen Mentor und Freund. Nach anfänglichem Zögern unterstützt er sogar ihre Idee an Turnieren teilnehmen zu wollen. Für sie beginnt ein Abenteuer mit unabsehbaren Folgen. Denn mit ihrer Leidenschaft für das Spiel riskiert sie bald ihre Ehe und ihren guten Ruf. Ihr ganzes bisheriges Leben gerät aus den Fugen
Ein Zimmermädchen bricht durch die Entdeckung ihrer Leidenschaft für das Schachspiel aus der Enge ihres monotonen Familienlebens aus und findet sich selber: Dieses originelle Thema und seine sensible Sprache machten den Roman DIE SCHACHSPIELERIN der deutschen, in Frankreich lebenden Autorin Bertina Henrichs vor einigen Jahren zum Beststeller und Kritikererfolg.

DIE SCHACHSPIELERIN
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